Messungen im Schlaflabor

Die Patienten können trotz der vielen Kabel und der ungewohnten Umgebung einen normalen Schlaf entwickeln. Die Messungen beginnen meistens zwischen 21 und 23 Uhr und enden morgens um 6 Uhr. Es ist wichtig, dass eine ganze Nacht erfasst wird. Die vielen Messgrößen werden in einem Computer auf einer Bildplatte aufgezeichnet.

Die erfassten Daten werden nun manuell ausgewertet, so dass therapeutische Konsequenzen gezogen werden können. In einer Besprechung mit dem Patienten wird das weitere Vorgehen erläutert.

Datenerhebung und Auswertungen, die zur Verfügung stehen im Detail:

  • Auswertkriterien der Polygraphie (Standardpolysomnographie Stufe I) EEG 2x, EOG, EMG(Kinn), EKG, Luftfluss, Atmungsanstrengung, O2 Sättigung, Lage, EMG-Bein 2x

Die Auswertungen erfolgen von:

  • EEG : Stage I Stage II Stage III Stage IV REM Spikeanalyse usw.
  • EKG: Herzfrequenz , Amplitude, Rhythmus,zyklische Entsättigungen
  • Schlaflatenzen, Schlaftiefe und Anteile der Phasen
  • EMG: Restless legs, Mobilitätsindex usw.
  • Schlafzeit Effizienz, rel Verteilung usw.
  • Entsättigungen (Apnoeindex usw.)
  • SAS Stufendiagnostik: Zuordnungskriterien
  • Schnarchen: obstruktiv oder zentral, Frequenzanalyse
  • Schweregrade einer SAS (leicht mittel schwer)
  • Druck bei nCPAP, biPAP, Druckeinstellung online